Förderungen Corona-Krise

#gemeinsamdurchdiekrise

Videoupdate: Änderungen Corona-Hilfsfonds

Stand: 27.05.2020

Update 22.05.2020

Update Corona-Hilfsfonds 

• In der Verordnung war normiert, dass eine Beantragung nur möglich sei, wenn die Fixkosten über EUR 2.000,- sei.
Dies wurde dahingehend korrigiert, dass nunmehr der Zuschuss mindestens EUR 500,- sein muss.
Da ein Unternehmerlohn angesetzt werden kann, der mindestens mit EUR 666,67 anzusetzen ist, werden viele einkommensteuerpflichtige Unternehmer doch anspruchsberechtigt sein.

• Die Auszahlungsmodalitäten wurde ebenfalls geändert. Nunmehr kann in der ersten Tranche bis zu 50% des Gesamtzuschusses ausbezahlt werden. Ab Beantragung der 2. Tranche (19. August) weitere 25% oder (sofern alle Unterlagen vorhanden sind) die restlichen 50% und falls ein Rest verbleibt, kann dieser ab 19. November beantragt werden.

• Bei dem Unternehmerlohn wurde normiert, dass Nebeneinkünfte (Einkünfte aus: nichtselbständiger Tätigkeit, Vermietung und Verpachtung, Kapitalvermögen und sonstige Einkünfte) abzuziehen sind.

• Die Zahlung aus dem Härtefallfonds muss nicht angerechnet werden.

• Im Rahmen der Fixkosten wurde definiert, dass die Kosten für den Steuerberater/Wirtschaftsprüfer/Bilanzbuchhalter auch als Fixkosten angesetzt werden können. Dieser ist aber für Unternehmen, die einen Zuschuss unter EUR 12.000,- beantragen mit EUR 500,- gedeckelt.
Unserer Meinung nach ist noch die Klarstellung zu erwarten, dass es sich hier um die Kosten für die Beantragung des Fixkostenzuschusses handelt.
Es wäre doch überraschend, wenn für vertragliche Verpflichtungen ein Fixkostenzuschuss beantragt werden kann, aber eine Leistung herausgenommen und gedeckelt wird.

• Der Zeitpunkt des Entstehens der Kosten wurde ebenfalls klargestellt. Es handelt sich um den Zeitpunkt des wirtschaftlichen Anfallens der Kosten. Dies hat den Vorteil, dass beispielsweise eine gestundete Miete, welche zum Beispiel erst im November bezahlt wird, auch zu den Fixkosten zählt.
Dies gilt auch für den Einnahmen-Ausgaben-Rechner. Der Einnahmen-Ausgaben-Rechner kann aber auch nach Zufluss-Abfluss-Prinzip (Zeitpunkt der Zahlung) die Fixkosten ermitteln. In diesem Fall muss auch der Umsatzausfall nach Zufluss-Abfluss-Prinzip ermittelt werden.

• Auch im Rahmen der Antragstellungen ist es zu Neuigkeiten gekommen:

o Man muss angeben, ob eine Haftung im Rahmen eines ÖHT- oder aws-Kredites übernommen wurde. Wenn ja, ist die Garantienummer und Kreditkontonummer anzugeben

o Obwohl klargestellt ist, dass (zumindest ab der 2. Tranche) nur der Steuerberater/Wirtschaftsprüfer/Bilanzbuchhalter einreichen darf und die Vollmacht des Steuerberaters auch für die Beantragung des Fixkostenzuschusses gilt, muss der Unternehmer eine Zustimmungserklärung unterschreiben, welche dann beim Antrag hochzuladen ist.

Videoupdate Covid-Paket für Start-Ups

Stand: 18.05.2020

Corona-Hilfsfonds

Stand: 14.05.2020

Die Bundesregierung hat für österreichische Unternehmen EUR 8 Mrd. zur Verfügung gestellt. Durch diese Förderung werden teilweise Fixkosten der Unternehmen, die während der Krise angefallen sind, ersetzt.

Die Antragstellung ist ab 20. Mai 2020 möglich.
Die Details zum Corona-Hilfsfonds finden Sie als Klienteninfo zum Download: 

Videoupdate zum Corona-Hilfsfonds

Stand: 14.05.2020

Corona-Hilfe aus Familienhärteausgleich

Stand: 08.05.2020

Das Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend hat im Zuge des Familienhärteausgleichs EUR 30 Mio. zur Verfügung gestellt, um Familien, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise finanzielle Einbußen erleiden, zu unterstützen. Die Details finden Sie in unserer Klienteninfo:

Anmerkung: Die aktuelle Situation ist auch für uns sehr fordernd. Trotz höchster Sorgfalt unterlaufen auch uns Fehler.

Unter Punkt 4 hat sich beim Berechnungsbeispiel ein Fehler eingeschlichen, richtig lautet das Beispiel wie folgt: „Beispielsweise würde ein Ehepaar mit einem 5-jährigen Kind den Faktor 2 haben und somit EUR 600,- bekommen.“

Videupdate: Familienhärteausgleich

Stand: 08.05.2020

Videoupdate: Härtefall-FOnds Phase II

Stand: 05.05.2020

Erweiterung beim Härtefall-FOnds Phase II

Stand: 30.04.2020

1. Zeithorizont
Der Zeithorizont des Härtefallfonds wird erweitert. Anstelle der bisherigen 3 Beobachtungszeiträume, gibt es nunmehr 6 derartige Zeiträume. 16.3.2020 bis 15.4.2020 als ersten Beobachtungszeitraum und 16.8.2020 bis 15.9.2020 als letzten Beobachtungszeitraum.
Es ist zu prüfen, ob in diesen Zeiträumen (jeweils in den einzelnen Monaten) der Umsatzrückgang mehr als 50% zum Vergleichszeitraum war. Vergleichszeitraum bleibt jenes Monat des Vorjahres in dem der Beobachtungszeitraum beginnt. Sollte eine der beiden anderen Voraussetzungen (Betretungsverbot oder laufende Kosten können nicht mehr gedeckt werden) zutreffen, kann diese Prüfung entfallen.
Man darf sich von diesen 6 Monaten 3 Monate aussuchen, für die man einen Antrag stellt.
Wer also noch Nachzahlungen aus bereits vor der Krise erbrachten Leistungen beispielsweise in der 2. März-Hälfte erhalten hat und somit keinen (oder eine niedrige) Beihilfe erhält, sollte mit der Beantragung warten.
Nach derzeitigem Stand wird es auch möglich sein, zu einem späteren Zeitpunkt Monate nachzuholen. Wenn man also für den Zeitraum März/April noch keinen Antrag stellen will, kann man die weiteren Monate abwarten und nachträglich für März/April einen Antrag stellen.

2. Mindestförderhöhe
Es wird eine Mindestförderhöhe von EUR 500,- geben.

3. Neugründer
Der Begriff der Neugründer wurden erweitert. Nunmehr sind Unternehmer, die nach dem 1.1.2018 gegründet haben,

Neugründer. Diese können auch ohne Steuerbescheid beantragen, bekommen aber dann eine maximale Förderung von EUR 500,- pro Monat.
Hinweis: Wir haben die vorliegende Klienten-Info mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, bitten aber um Verständnis dafür, dass sie weder eine persönliche
Beratung ersetzen kann noch dass wir irgendeine Haftung für deren Inhalt übernehmen können. 

4. Negatives Einkommen in den Vorjahren
Es ist auch eine Beantragung mit einem negativen Einkommen im letzten Steuerbescheid möglich. Bisher war Voraussetzung, dass im letzten Steuerbescheid (oder in den letzten drei Steuerbescheiden kumuliert) das Einkommen positiv war. Diese Voraussetzung wurde gestrichen. Die rechnerische Förderung kann nur 0,- sein, aber aufgrund der Mindestförderhöhe werden EUR 500,- gefördert.

5. Private Versicherungen
Die Erstattung des Einkommensentgangs oder von Fixkosten durch eine Versicherung war bisher ein Ausschlussgrund. Dieser Ausschlussgrund wurde gestrichen, die Zahlungen der Versicherung sind aber als Nebeneinkünfte anzugeben. Wir gehen hier (wie auch bei anderen Einnahmen auch) von der Anwendung des Zufluss-Abfluss-Prinzips aus. Das heißt, dass diese Nebeneinkünfte in jenem Monat anzugeben sind, in dem diese auf dem Konto einlangen.

Videoupdate: Härtefall-FOnds Phase II

Stand: 27.04.2020

Videoupdate

Stand: 23.04.2020

Klienteninfo - Update zu Corona Maßnahmen

Stand: 24.04.2020

Update 16.04.2020

Auslaufen von Fristen
Entgegen vorheriger Ankündigungen wurden folgende Fristen festgesetzt: 

Härtefall-Fonds – Phase 1
Die Beantragung der Phase 1 des Härtefall-Fonds (EUR 500,- oder EUR 1.000,-) kann nur noch bis 17. Aprilerfolgen. Sofern Sie auf den neuen Steuerbescheid warten oder aus einem anderen Grund erst später beantragen wollten, aber die Zahlung aus Phase 1 noch erhalten wollen, geben Sie bitte heute noch den Antrag ab!

Rückwirkende Beantragung Kurzarbeit
Anträge zur Kurzarbeit, die im März beginnen soll, ist nur mehr bis 20. April möglich. Ab 21. April können nur mehr Anträge eingebracht werden, bei denen die Kurzarbeit im April beginnt. 

Klienteninfo zum Härtefall-Fonds Phase II

Stand: 16.04.2020

Ab 20.04.2020 können die Anträge für den Härtefall-Fonds Phase II bei der WKO gestellt werden.

Gegenstand der Förderung ist der teilweise Ersatz von entgangenem Nettoeinkommen aus Einkünften aus selbständiger Arbeit oder Gewerbebetrieb (nicht aber Vermietung und Verpachtung). 

Die Förderung muss nicht zurückbezahlt werden und beträgt maximal EUR 2.000,- pro Monat für maximal 3 Monate. 

Wir haben die Details für Sie zusammengefasst:

Videupdate zum Härtefall-Fonds Phase II

Stand: 15.04.2020

Das Oberösterreich-Paket

Stand: 09.04.2020

Ergänzend zu den diversen Hilfestellungen des Bundes hat auch das Land Oberösterreich ein Maßnahmenpaket geschnürt, um die oberösterreichischen Unternehmen in Zeiten der
Corona-Krise zu unterstützen. Die genauen Details (Höhe der Förderungen, Antragstellung, …) werden zeitnah bekannt gegeben.


Das Paket besteht aus 15 Punkte, wobei wir hier die für Unternehmer wesentlichen Punkte darstellen.

Update 04.04.2020

Nothilfe-Fonds

Gestern wurde als weitere Maßnahme zur Unterstützung der österreichischen Unternehmen der Nothilfe-Fonds präsentiert.

Im Wesentlichen basiert diese Unterstützung auf 2 Säulen. In einem ersten Schritt besichert der Bund Kredite, um Liquidität für die Unternehmen zu schaffen. In einem zweiten Schritt werden nicht-rückzahlbare Förderungen gewährt, wobei der Geldfluss hier erst nach Abschluss des Wirtschaftsjahres erfolgen kann.

Kreditbesicherung durch die Republik

Die Unternehmer können ab 8. April einen Betriebsmittelkredit bei deren Hausbank beantragen, wobei keine (oder sehr eingeschränkte) Bonitätsprüfungen durchgeführt werden.

Diese Kredite werden zu 90% von der Republik besichert und sind mit 1% verzinst. Zusätzlich ist eine Garantiehaftung – abhängig von der Größe des Unternehmens und der Laufzeit – zwischen 0,25% und 2% jährlich zu bezahlen.

Die Höhe des besicherten Kredits beträgt maximal 3 Monatsumsätze und die Laufzeit maximal 5 Jahre (verlängerbar um weitere 5 Jahre).

Voraussetzung ist weiters, dass der Liquiditätsbedarf in Österreich bestehen muss und in diesem Zeitraum keine Dividenden ausgeschüttet werden. Darüber hinaus werden die Boni der Vorstandsmitglieder eingeschränkt.

Fixkostenzuschuss

Sofern ein Unternehmen zumindest 40% Umsatzeinbruch durch die Krise erleidet (auf Nachfrage wurde dies in der Presskonferenz auf dem Zeitraum der Krise eingeschränkt, nicht auf das gesamte Jahr gerechnet), kann ab 15. April beim aws ein Fixkostenzuschuss beantragen.

 

Ersetzt werden Teile der Fixkosten, sowie Waren, die aufgrund der Krise um mehr als 50% abgewertet werden müssen

Es ist zu bedenken, dass die Fixkosten tunlichst zu reduzieren sind, also beispielsweise mögliche Mietzinsminderungen ausgenutzt werden müssen. 

Beinhaltet bei den Fixkosten ist auch ein kalkulatorischer Unternehmerlohn (wir verstehen das so, dass dieser mit EUR 2.000,- pro Monat gedeckelt ist) und auch vertragliche Verpflichtungen, die nicht gekündigt werden können. Es wurde diverse Fixkosten exemplarisch genannt, sollte aber alle Fixkosten umfassen.

Die Ersatzleistung sollten also die Fixkosten (während der Krise) zuzüglich der Abschreibung der Waren sein.

Wenn der Umsatzeinbruch mehr als 40 % beträgt, zahlt der Bund bei:
40 – 60 % Ausfall: 25 % Ersatzleistung
60 – 80 % Ausfall: 50 % Ersatzleistung
80 – 100 % Ausfall: 75 % Ersatzleistung

Nach Abschluss des Wirtschaftsjahres muss ein Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer den Umsatzrückgang und die Berechnung der Fixkosten (es muss auch die Abschreibung der Waren gemeint sein) bestätigen.

Obwohl die Berechnung und Auszahlung erst nach Abschluss des Wirtschaftsjahres erfolgen soll, muss heuer eine Registrierung zu dem Fixkostenzuschuss erfolgen (ab 15. April bis 31. Dezember).

Wie mit bereits beantragten Krediten, welche vom aws oder ÖHT besichert sind, nun umgegangen wird (Erhöhung der Haftung, Möglichkeit der Aufstockung, …) bleibt abzuwarten.

Es ist ausdrücklich erwähnt, dass der Fixkostenzuschuss mit anderen Hilfsmaßnahmen kombinierbar ist.

Update 31.03.2020

Update zum Härtefall-Fonds: Der Bezieherkreis wird ausgeweitet!

Nach der Kritik an der Umsetzung des Coronavirus-Härtefallfonds der Regierung für Kleinstunternehmen hat Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) klargestellt, dass der Bezieherkreis ausgeweitet wird. „Es wird so sein, dass die Zugänge zum Härtefallfonds wesentlich erweitert werden“, sagte Kogler heute im Ö1-Morgenjournal.

„Wir haben uns gestern darauf verständigt, dass weder Mehrfachversicherungen als Handicap gelten noch Einkommensgrenze nach oben oder unten. Auch können Unternehmensgründer, die jetzt erst begonnen haben, alle in dieses Programm rein“, so der Vizekanzler, der außerdem mit einem „Missverständnis“ aufräumen wollte.

„Es ging zunächst um die Anzahlung von 1.000 Euro. Der Zugang war beschränkter als der eigentlich Zugang zur Härtefondshilfe. Das war aber immer so gedacht.“

Bisher 82.000 Anträge
Für den Härtefallfonds gingen bei der Wirtschaftskammer bis gestern Abend rund 82.000 Anträge ein, wie eine WKÖ-Sprecherin mitteilte. Davon seien 89 Prozent abgeschlossen. Seit Freitag, 17.00 Uhr, sind Anträge auf Hilfen aus dem Fonds möglich. Diese werden von der Wirtschaftskammer abgewickelt.

Quelle: http://www.apa.at/Site/News.de.html?id=6353968116

Details zum Härtefall-fonds

Stand: 27.03.2020

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Aktuelle Details zum Härtefallfonds finden Sie in unserer Klienteninfo als PDF zum Download:

Die Anträge für den Härtefall-Fonds können ab 27.3.2020, 17:00 Uhr bis 31.12.2020 gestellt werden. Der Link zur Online-Beantragung wird am 27.3.2020 um 17:00 Uhr auf der Webseite der WKO zur Verfügung stehen.

Updates zur heutigen Pressekonferenz: Härtefall-Fonds wird erstmals vorgestellt

Stand: 26.03.2020

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Details zum Härtefall-Fonds

Stand: 27.03.2020

Aktuelle Details zum Härtefallfonds finden Sie in unserer Klienteninfo als PDF zum Download:


Die Anträge für den Härtefall-Fonds können ab 27.3.2020, 17:00 Uhr bis 31.12.2020 gestellt werden. Der Link zur Online-Beantragung wird am 27.3.2020 um 17:00 Uhr auf der Webseite der WKO zur Verfügung stehen.

 

Update 19.03.2020

Sie haben bestimmt von der Aufstockung des Hilfsfonds der Bundesregierung gehört. Aufgrund der Höhe des Fonds gehen wir davon aus, dass es auch Förderungen, die nicht zurück zu zahlen sind, geben wird. Leider haben wir noch keine Vergaberichtlinien oder das Prozedere für die Antragstellung erhalten. Sobald es diesbezüglich genauere Infos gibt, werden wir umgehend eine Klienteninfo versenden.  

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